Die sämisch Gerbung ist schon seit ca. 6000 v. Chr. bekannt und ergibt besonders weiches, anschmiegsames Leder. Meist kommt Dorschtran, aufgrund seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren, zum Einsatz. Die Gerbwirkung kommt durch die Oxidation der Fette im Innern der Haut zustande. Bei der altsämischen Gerbung kommt nur Tran zum Einsatz.